Margetshöchheimer Schüler erlaufen Spendengelder für „KIWI“ und „kinder unserer welt“

Als im Mai die Schülerinnen und Schüler unserer Grund- und Mittelschule ihren Spon-sorenlauf veranstalteten, stand noch nicht fest, wohin das erlaufene Geld gespendet werden sollte. In einem basisdemokratischen Verfahren konnten die Läuferinnen und Läufer unter mehreren karitativen Organisationen auswählen. So kam es, dass die Vereine „KIWI – Interessengemeinschaft zur Förderung der Kinder der Würzburger Intensivstation e. V.“ und „kinder unserer welt e. V.“ mit jeweils 1.500 Euro bedacht wurden.
Im September konnten Ina Schmolke für „KIWI“ und Christian Öder für „kinder unserer welt“ die symbolischen Schecks aus der Hand von Schülersprecherin Lea Roger entgegen-nehmen. Rund 200 Schülerinnen und  hatten sich dafür in der Sporthalle der Schule versammelt und hörten nach einer kurzen Begrüßung durch Rektor Stephan Becker, was die Gäste über ihre ehrenamtliche Arbeit zu berichten hatten.

Eltern, Pflegepersonal und Ärzte der Kinderintensivstation der Universitätsklinik Würzburg haben im Jahr 1990 den Verein „Interessengemeinschaft zur Förde-rung der Kinder der Würzburger Intensivstation e. V.“ (KIWI e. V.) gegründet. KIWI e.V. hat als Ziel, die kleinen Patienten, deren Eltern und das Personal der Intensivstation in jeder Hinsicht zu unterstützen. Ausschließlich durch Spenden-gelder konnte KIWI e. V. eine Vielzahl von Projekten und konkreten Maßnahmen anstoßen, unterstützen und finanzieren.

Besonders genau beschrieb Öder die Lebensumstände der äthiopischen Kinder, die oft von klein auf zuhause mitarbeiten müssen, lange Schulwege zu Fuß auf sich nehmen und sich ihr Spielzeug meist selbst basteln müssen. Der Verein kinder unserer welt e.V. sorgt in drei verschiedenen Projekten in Äthiopien dafür, dass sich diese prekären Lebensumstände verbessern. Im Ausbildungszentrum für junge Frauen und Mütter beispielsweise werden besonders arme Äthiopierinnen aus der Region Tigray im Nordwesten des Landes in verschiedenen Fertigkeiten unterrichtet, die es ihnen zusammen mit einem Startkredit hernach ermöglichen, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Hiervon profitieren am meisten die Kinder dieser Frauen. Angeboten werden dort Kurse für Schaf- Ziegen- oder Hühnerzucht, Töpferei, Imkerei, Gemüseanbau oder Kleinhandel. Insgesamt konnte so schon über 10.000 Frauen geholfen werden. Durch die rein ehrenamtliche Arbeit kommt die Spende ungeschmälert in Äthiopien an.

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